Mittwoch, April 18, 2007

SECURITY - Skype-Wurm: Bitte nicht stören

Skype-Anwender, die sich über ausbleibende Anrufe wundern, sollten ihr System auf einen Virenbefall hin untersuchen. Der derzeit kursierende Windows-Wurm Pykse schaltet den Skype-Client nach Angaben von F-Secure nämlich in den "Do not Disturb"-Modus, bei dem der Anwender nicht mehr über eingehende Anrufe informiert wird – das Opfer wird allerdings einmalig mit einer Warnmeldung darauf hingewiesen.
Pykse ändert aber nicht nur die Einstellungen, sondern verschickt per Skype auch Nachrichten an alle Kontakte, die gerade online sind. Die Nachricht enthält einen Link, der zu einer Datei führt, mit der der Schädling installiert wird. Beim Starten des Programms wird, wahrscheinlich um beim Anwender keinen Verdacht zu erwecken, eine leicht bekleidete Dame gezeigt. Nach der Infektion nimmt Pykse Kontakt mit mehreren Webseiten auf, um einen Zähler über die Zahl erfolgreicher Infektionen hochzuzählen.
Abgesehen von der Manipulation der Skype-Einstellungen weist der Schädling nach bisherigen Erkenntnissen keine Schadfunktionen auf, er späht auch keine Daten aus. Über die Verbreitung von Pykse macht F-Secure keine Angaben. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres versuchte ein Wurm Skype als Verbreitungsmedium zu benutzen. Damals versuchte der Schädling allerdings Passwörter auszukundschaften.
Den Blog-Eintrag von F-Secure
steht auch noch zum nachlesen zur Verfügung. Also gut aufpassen beim nutzen von Skype.

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Mittwoch, März 21, 2007

SECURITY: Kleine Updates für Firefox (2.0.0.3)

Die Mozilla Foundation hat die Versionen 2.0.0.3 und 1.5.0.11 ihres Stand-alone-Webbrowsers Firefox für Linux, Mac OS X und Windows zum Download bereitgestellt. Sie beheben eine Sicherheitslücke, durch die es Angreifern in den Vorversionen möglich gewesen wäre, mit präparierten FTP-Servern einen Portscan im LAN beispielsweise zum Ausloten der Netzwerktopologie oder zur Schwachstellensuche durchzuführen. Dies war durch den PASV-Befehl möglich, der nicht nur eine alternative Portnummer, sondern auch eine andere Serveradresse angeben kann. Die neuen Versionen ignorieren jetzt einfach die alternative Serveradresse. Außerdem soll Firefox 2.0.0.3 mit mehr Websites als die Vorversion kompatibel sein.
Der 1.5.0.x-Zweig des Firefox wird nur noch bis 24. April mit Updates versorgt, teilt Mozilla mit. Den Nutzern wird empfohlen, auf 2.0.0.3 umzusteigen, zumal der "aktuellste" Zweig besser zu Windows Vista passe.
Mir persönlich ist es relativ egal, ob Vista mit dem Update besser läuft, denn ich überlasse es anderen, die Kinderkrankheiten des so oft angepriesenen Betriebssystems von Microsoft zu testen. Bisher bin ich so immer gut gefahren und man muss jua nicht immer alles sofort haben, nur weil es neu ist! Als ich noch mit der trommel um den Weihnachtsbaum gerannt bin, hatte ich da mehr Schwierigkeiten, aber man wird ja älter und der Spieltrieb läßt (meistens) nach.
Nichtsdestotrotz (Ich liebe dieses Wort) kann es nie schaden, immer mit dem Browser auf dem neuesten Stand zu sein.
Den Download in allen Sprachen gibt es HIER.

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Samstag, Januar 27, 2007

SECURITY - Microsoft warnt vor Angriffen auf Word-Lücke

Kurz nachdem Symantec von einem Trojaner namens Mdropper.W berichtet hatte, der über eine Lücke in Microsoft Word ins System eindringt, bestätigt Microsoft das Sicherheitsproblem. Im Security-Advisory 932114 schränkt Microsoft jedoch ein, dass nur das veraltete Word 2000 für Windows verwundbar sei. Neuere Versionen und Word für Mac OS seien nicht betroffen. Die Attacke sei außerdem recht selten. Einen Patch oder Workaround gibt es derzeit nicht. Ob er am nächsten Patchday oder außer der Reihe kommt, lässt Redmond noch offen, es heißt jedoch, er sei in Arbeit, sodass die Liste fehlenden Patches für Microsoft-Software nur temporär länger werden sollte.
Außer Symantec und Microsoft im Rahmen von Windows Live OneCare meldet noch keiner der renommierten Hersteller von Antiviren-Software, dass er Signaturen zur Erkennung des Schädlings fertig gestellt habe. Auch die Scanner von AntiVir, BitDefender, F-Secure, Kaspersky und Trend Micro erkennen mit den neuesten Signaturen das im Umlauf bedindliche Word-Dokument mit dem Exploit.
Irgendwie finde ich es beängstigend, daß es den AntiViren-Programm Herstellern nicht möglich ist, auf gewisse Bedrohungen wie die heute genannte zu reagieren und einen Patch zum sichern des Systems zu schreiben. Klingt fast schon so, als ob die Hacker mitlerweile das Ruder in der Hand haben, auch wenn das noch selten vorkommt.

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